Fundgrube

Es gibt ein paar Menschen, die eigentlich jeder Inder bewundert.
Wennn man etwas auf sich haelt, sollte man folgende Buecher auf jeden Fall gelesenhaben:

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Damit es mal gesagt wurde:
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Einmal Schnelldurchlauf bitte!

So, versuchen wir doch mal, die letzten Wochen zusammen zu fassen.
Bzw. ich werde das mal versuchen.
Und ihr versucht, ganz begeistert und neidisch zu schauen, wenn ihr das lest; Deal?

Zuersteinmal noch ein paar Bilder aus Bikaner, die Stadt mit dem Rattentempel und dem allerwundertollsten Fort, falls ihr euch noch erinnern könnt.

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In der ganzen Stadt standen alte Zirkuswagen rum

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Geruestbau auf indisch

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So. Jaisalmer.
Ein bisschen habe ich euch ja schon von dieser Wüstenstadt erzählt.
An unserem letzten Tag, kurz vor unserer Weiterreise nach Jodhpur, haben wir uns entschieden eine Wüstentour zu machen.
Jedoch ganz untraditionell per Jeep und nicht auf einem unbequemen Kamel. Gegen 15.00 Uhr ging es los, vorbei an Brachland, Monsun Oasen, Wüstendörfern und Gazellen.
Ziel waren die Sanddünen.
Davon gibt es in der Wüste Thar nicht viele, und wir hatten unsere ganz für uns alleine.
Nur eine Kamelkarawane konnten wir weit in der Ferne hindurchziehen sehen.
Das Gefühl, den Sand zwischen den Zehen zu fühlen war atemberaubend. Und diese Stille. Ich habe zeitweilen vergessen, dass ich ja eigentlich in Indien bin.

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Happy Birthday Dad!

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lecker Fruehstueck

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Jaisalmer Fort

Uuuhh wir waren noch an einem Teich der voller riesiger Welse ist. Irgendwie ist das ganze natuerlich wieder heilig und daher werden die Tierchen mit vor Ort verkauftem Brot gefuettert:

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Wueste ❤

Jodhpur, die blaue Stadt.
Und sie ist es tatsächlich, zumindest in der Altstadt. Das Fort in Jodhpur hat eine kostenlose Audio Guide Führung die ziemlich gut ist. Aber das Ding ist total überlaufen. Also das Fort, nicht die Audiotour. Tausende, schrill schreiende (die Inder würden sicher sagen, sie haben sich gedämpft unterhalten) Inder, die sichmeist völlig desinteressiert an einem vorbei pressen. Spaß.
Hier hatte ich das erste Mal das Gefühl, durchzudrehen. Ich wollte einfach nur noch raus.
Zum Glück gibt es in der beeindruckenden Anlage einen Raum, der nur für ausländische Touisten zugänglich ist. Ich wollte gar nicht mehr raus aus dem sporadisch eingerichteten Zimmerchen.
Aber was muss das muss bekanntlich.
Nach dem Besuch beim Fort haben wir uns noch den angebauten Garten angeschaut.
Eine Oase der Ruhe. Scheinbar kommen nicht viele Leute dorthin.
Gegessen haben wir in Jopdhpur öfter beim Omlette-Mann. Berühmt durch Lonely Planet aber wirklich wirklich lecker. Und sowas von billig. Noch dazu sättigend. Definitiv ein Muss für jeden, der nach Jodhpur reist.
In Jodhpur hieß es für mich dann Abschied nehmen von Ingo und Gioia, die beiden sind weiter nach Mt Abu gereist, während ich mich auf den Weg nach Udaipur gemacht habe.
Die Information des Hotels, dass der Bus ca. 1km von meinem Hotel abfährt konnte der Taxifahrer erstmal wiederlegen. Ewig sind wir durch die Stadt gefahren, bis wir endlich am Abfahrtort angelangt sind. In Deutschland hätte ich sicherlich meinen Bus verpasst, aber ich war ja schließlich in Indien. Daher konnte ich noch ganz gemütlich etwas zu trinken kaufen und mich auf die Reise vorbereiten.
Was dann jedoch auf mich zu kam, na, darauf hätte mich nichts vorbereiten können.
Plötzlich hielten wir nämlich. Mitten im Nirgendwo.
Gut, Pinkelstop. Eigentlich nichts besonderes. Dann jedoch ging neben dem Fahrersitz eine Klappe auf und zu dritt beugte man sich über den Motor…
Eine knappe Stunde später konnte die Fahrt dann weiter gehen. Zumindest vorerst. Wegen der Verzögerung landeten wir nämlich in einem fetten Stau und ich kam mit vielen vielen
Stunden Verspätung in Udaipur an.

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Jodhpur vom Fort aus

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Der Omlette Mann

Zu meinem Glück traf ich direkt nach meiner nächtlichen Ankunft auf Jörg.
Eigentlich hatte ich ja vor, nur 3 Tage in Udaipur zu verbringen, aber die Stadt und auch die netten Bekanntschaften haben mich dann dazu veranlasst eine Woche zu bleiben und Udaipur zu meinem letzten Stopp der Reise zu machen.
Zurück zu Jörg. Jörg handelt in Deutschland mit Münzen und anderen Kleinigkeiten. Einmal im Jahr reist er nach Indien, reist und kauft ein.
Er kennt in Udaipur viele Leute, gute Restaurants und kennt sich Indienmäßig auch sonst super aus. Wir haben uns sofort verstanden und viel zusammen unternommen.
Später sind dann noch andere zu unsere Gruppe hinzugestossen, so dass wir beiweilen mit 7 Leuten Essen gegangen sind.
In immer anderen Gruppenkonstelationen der selben 11 Leute haben wir Berge erklommen, haben Trampelpfade erforscht, sind morgens zum Yoga gegangen oder abends gemütlich Essen.
Es war einfach himmlisch.
Ausserdem haben wir in Udaipur das Ende des Ganeha Festest mitbekommen. Von unserem Hotel hatten wir einen perfekten Blick auf den See und konnten mit ansehen, wie die Statuen im Wasser versenkt wurden.
Am selben Tag sind Jörg und ich morgens nach Chittor gefahren.
Er hatte den Trip sowieso geplant und lud mich ein, mit zu kommen. Na klar war ich dabei, schliesslich wollte ich da eh hin und wir verstanden uns super.
Die Festung ist die größte in Rajasthan. Jedoch ist nicht mehr viel davon übrig. Gelohnt hat es sich dennoch total. Die Gebäude, die noch da sind sind super erhalten und einen Jahrhunderte alten Turm in excellentem Zustand haben wir sogar erklommen.
Wie auch immer wir da hoch gekommen sind. Schmaler und enger hätten sie das ganze echt nicht bauen können.
Die Tage in Udaipur waren einfach wunderbar.
Ab und zu hat Jörg mich mit zu seinen Geschäftstreffen genommen und ich konnte die verschiedensten Antiquitäten, Edelsteine und anderes aus der Nähe betrachten.
An alle James Bond Fans:
In Udaipur wurde der Octopussi Bond gedreht. Das berühmte Boot aus dem Film schiffert immer noch über den See 😀
An meinem letzten Tag habe ich mich übrigens nocheinmal mit Ingo und Gioia zum Frühstück verabredet 😀

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Udaipur von oben

Dann hieß es auch schon auf nach Delhi und in den Flieger Richtung Peking.
Peking war super, obwohl ich eigentlich nicht viel gemacht habe.
Also muss ich da unbedingt nocheinmal hin (Kathi, Transsibirische?).
Als ich angekommen bin war es erstmal ein krasser Unterschied zu Indien. So sauber. Und leise. UND ES GAB FUßWEGE!! Die hab ich danna uch erstmal genutzt und bin mit Sack und Pack durch Peking zu meinem Hotel gelaufen. Und ich bin froh, dass ich es gemacht habe. Vorbei an der Verbotenen Stadt und über den Tianmen Platz, mehr habe ich ausser der großen Mauer, meinem Hostel und den Bars nämlich nicht von Peking gesehen 😀
Die große Mauer.
Darum bin ich ja überhaupt erst nach Peking geflogen.
Der Teil, den ich eigentlich laufen wollte, ist dummerweise die nächsten Jahre zur Hälfte gesperrt und ich war etwas planlos, wie ich mein Mauerabenteuer angehen sollte.
Letztendlich habe ich mich dann für eine vom Hotel organisierte Tour entschieden. Eigentlich mag ich sowas ja nicht, aber scheiße bin ich froh, dass ich das gemacht habe.
Wir waren wirklich alleine auf der Mauer. Ausser unserer Gruppe war dort kein Mensch zu sehen und auch sonst wurde es nach einigen Metern super anstrengend. Teile waren eingefallen, Steine auf denen man ging lose und es ging berg auf, Berg ab. Immer und immer wieder. Und immer steiler. Der größte Teil der Mauer war irgendwann überwuchert und nur ein schmaler Trampelpfad führte weiter vorwärts. Perfekt.
Schöner hätte ich mir mein Mauererlebnis nicht vorstellen können.
Abends waren wir feiern. Ich und eine Koreanerin. Mal mit Engländern, mal mit Schweden.. es war die reinste Gaudi und ich habe es mehr als genossen.
Von allen Orten, an denen ich bis jetzt war, hat mich Peking am meisten fasziniert.
Ich weiß nicht, ob das an dem krassen Unterschied zu Indien liegt, oder wirklich an der Stadt. Ich weiß nur eins: Ich MUSS dort nocheinmal hin!

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Ich weiß, Ich weiß

Aber ich habe euch ja gewarnt.

Ich bin einfach nicht für so etwas gemacht. Berichte von Tatsachen. Das regt meine Phantasie nicht genug an.

Oder so. Wer weiß das schon.

Zur Zeit bin ich in Neuseeland und bevor ich euch noch diese Woche mit einem Update beglücke, werde ich nun endlich, zumindest einige, der lang erwarteten Bilder den bisherigen BEiträgen hinzufügen.

Oder es versuchen. So wirklich klar komme ich nämlich mit dem ganzen Gedöns hier nicht. Darum sieht das auch immer noch so langweilig aus. Ich sollte das woanders hin umziehen. Jawohl.

Aber ob ich da dann besser klar kommen würde? Wahrscheinlich nicht.

Ich bin ein hoffnungsloser Fall.

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Ratten, Rum und Sand – 15.09.2010, Jaisalmer – 14:56

Die letzten Tage ist, wie könnte es auch anders sein, ziemlich viel passiert.

Am 12.09.2010 sind wir gegen fünf Uhr morgens zum Busbahnhof in Puskar gelatscht, ich hatte mich am Vorabend übrigens doch noch mit dem Inder getroffen und er hat mir eine kleine Stadtführung gegeben, und sind in einen Bus Richtung Bikaner gestiegen. Und was für ein Bus das war. Ihr kennt doch sicher diese Bilder alter, klappriger Busse, auf deren Dächer sich die Leute tummeln? Genau so einer war das. Mit Mühe konnten wir Sitzplätze ergattern. Eingeklammt zwischen Indern und unseren Rucksäcken (die wir auf dem Schoß hatten) ging es also los. Holterdipolter. Ein Schlagloch folgte dem nächsten. Zum Glück hielt uns das Gewicht unserer Rucksäcke einigermaßen in den Sitzen. So fuhren wir also eine Weile, bis sich der Bus plötzlich leerte. Mussten iwr etwa auch raus? Wir sahen uns fragend an. Aber nein, ein paar andere blieben auch sitzen. Schnell verstauten wir unser Gepäck in der Ablage und machten uns breit. Nun ging es eine Weile recht angenehm weiter, doch schnell war der Bus wieder überfüllt. Nach gut 3 Stunden Fahrzeit hilten wir. Und alle stiegen aus. Irgendwann bin ich dann mal vor zum Fahrer. „Bikaner?“ Er grinste mich dümmlich an und zeigte auf einen Bus gegenüber. Na toll, danke für die Information. Hektisch und mit viel Kraftaufwand zogen wir unser Gepäck aus der Ablag und stürmten zum Bus. Der bereits losfuhr. Schnell sprangen wir auf und es konnte weiter gehen.

Der Bus war noch klappriger, noch älter und noch voller. Irgendwie haben wir es fertig gebracht die Rucksäcke unter die Bank zu schieben und die folgenden 3 Stunden zu überstehen. Dann waren wir endlich da. Im Guesthouse unserer Wahl (Shanti House) war glücklicherweise ein Zimmer frei und wir konnten endlich duschen.

Dann ging es in die Stadt. Das Fort von Bikaner ist wirklich wunderschön, das schönste, was ich bis jetzt gesehen habe. Es sieht gepflegt aus und nicht halb so herunter gekommen, wie die anderen (z.B. das Amber Fort in Jaipur) und auch das Museum kann sich sehen lassen.

Abends haben wir uns noch durch die Altstadt gewagt und sind zu dein Jain Tempeln gelaufen, die recht nett waren. Leider kann man in ihnen selten fotografieren und beschreiben kann man das einfach nicht. Es ist alles so farbenfroh und detailiert bemalt, geschnitz und gehauen.. sollte man sich mal angesehen haben.

Am nächsten Tag ging es dann zm Rattentempel, ca. eine dreiviertelstunde Busfahrt ausserhalb von Bikaner. In Bikaner gibt es übrigens ewig viele Kamele, die wie Pferde irgendwelche Karren ziehen. Ist schon ein witziger Anblick. Und die Tiere sind RIESIG. Sind sie wirklich.

Zurück zum Rattentempel. Irgendwie hatte ich es mir krasser vorgestellt. Man konnte gut herumlaufen und sich die Ratten anschauen, wenn man aber nicht wollte, kam man mit keiner von ihnen in Berührung. Vlt lag es aber ach an der Zeit, zu der wir da waren und die Tiere haben geschlafen.. kann gut sein. Aber ist schon interessant, wie winige Leute die Ratten dazu bringen wollen, über ihre Füße zu laufen. Das bringt nämlich besonders viel Glück für die Gläubigen.

Oh wir haben in Bikaner ganz leckeres Essen gegessen. Schräg gegenüber vom Bahnhof ist ein Strassenrestaurant, Hotel Maxim oder so heisst es, ich weiss grad nicht mehr. Jedenfalls waren wir da 2 mal. Die Küche ist mehr oder weniger auf dem Bürgersteig aufgebaut und die zaubern dort echt die leckersten Speisen. Und man kann zugucken, was vielelicht nicht immer so empfehlenswert ist. Das sieht teilweise schon echt ekelig aus. Aber so lange es schmeckt. Und dann waren wir Abends, als wir mit dem Besitzer unseres Guest Houses zu einer Fabrik (Stoffverarbeitung) gefahren sind noch an so einem winzigen Stand essen. Ich glaube, er wollte uns mit echt indisch gewürztem Essen schocken, aber es war super gut. Scharf aber richtig lecker.

So, nun zur Fabrik. Wir sind in einen Shoppingwahnsinn verfallen.

Aber es hat sich gelohnt.

Die erste 1-2 Stunden wurde uns erstmal viel über die Fabrik erzählt und uns verschiedene Sachen gezeigt.

Dabei haben wir Tee und Rum Cola getrunken.

Und die Sachen waren wirklich wunderschön. Eigentlich sind wir ja nur wegen der Pashimas gekommen, im Endeffekt haben wir noch jeder ein Bedcover (wunderschön) und andere Schals sowie einen Wallhanger gekauft. Muss das ganze heute mal zur Post bringen. Ist ganz schön schwer zum rumschleppen.

So haben wir dann sau gut und viel gehandelt, ein paar richtige Schnäppchen gemacht und die Zeit vertrödelt.

Um 23:30 ging dann unser Zug Richtung Jaisalmer. Ich hatte mich auf den Schlaf gefreut, doch leider bleib er mir verwehrt. Das Fenster ließ sich nämlcih nicht ganz schließen und der Fahrtwind des Zuges wirbelte den Wüstensand hinein. Ich hatte überall Sand.

Nach ca. 6 Stunden sind wir dann in Jaisalmer angekommen und haben erstmal beschlossen, am Bahnhof zu chillen. Schließlich sollte Gioia’s Bekannter erst gegen halb acht ankommen.

Ich habe also mein Buch gelesen und Gioia hat sich nochmal eine Mütze Schlaf geholt.

Okay, ich habe keine Lust mehr zu schreiben.

Ingo ist super nett, wir teilen uns zu dritt ein Zimmer in einem super Hotel. Jaisalmer ist eine schöne Stadt, nur ist es verdammt heiß. Liegt halt in der Wüste und so, nech?

Heute früh haben wir an einem Strassenstand was neues probiert. Es war echt SUPER lecker und hat kaum was gekostet. Irgendwas frittiertes gefüllt mit kartoffeln und mais oder zwiebeln mit irgendwas. YAMM! Werde ich bestimmt noch öfter essen.

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Push Push Pushkar – 09.09.2010 bis 11.09.2010

09.09.2010, 22:56, Pushkar

Da ist sie wieder. Die Schreibfaulheit. Ich habe euch ja gewarnt. Obwohl ihr von meinen ganzen tollen Erzählungen ja eh noch Nichts vor die Augen bekommen habt. Also eigentlich auch egal ;D

So, was ist passiert? Viel!

Nach einer viel zu kurzen Nacht in Agra (die doofen Idioten haben mich bis morgens um drei wach gehalten) habe ich erstmal verschlafen. Juhu! Das war’ss dann mit dem Sonnenaufgang am Taj Mahal. Sowieso hatte ich an dem Morgen überhaupt keine Lust mehr. Wie bin ich überhaupt auf die bescheuerte Idee gekommen nach Indien zu reisen? Und dann auch noch ganz alleine?

Meine Laune war im Keller. Ganz tief unten. Ich glaube, es hätte nicht viel gefehlt und ich wäre abgeflogen. Irgendwohin. Nur weg von hier.

Wie ihr euch sicherlich schon gedacht hat bin ich aber immer noch da. Und das hat verschiedene Gründe.

Ich bin also gegen halb sieben mit Sack und Pack zum Taj aufgebrochen. Was ein schwüles Wetter. Bis ich mein Gepäck abgegeben hatte und endlich durchs Tor ging war es kurz nach sieben. Und ich war klitschnass. Aber was für ein Anblick. Okay, mein erster Gedanke war eher: Der ist aber ganz schön klein. Verglichen mit der Moschee in Abu Dhabi ist er das auch. Allerdings sind die Gebäude ja zu total anderen Zeitpunkten und unter anderen Bedingungen entstanden. Der Taj Mahal ist wirklich einfach nur wunderschön. Das ganze Gelände ist das. Darin sind die Inder sowieso gut. Die Parks um die Gebäude sind meist noch schöner und beeindruckender als das Bauwerk selbst.

Zurück zum Taj. Der wow Moment ist erlebt. Und nun? Hm.

Ich schaue mich ein bisschen um, beobachte die Menschen als mir ein junger Kerl ins Auge springt. Mh, ist der etwa auch allein hier? Ich habe ihn mal ein paar Minütchen beobachtet und mir schließlich ein Herz gefasst und ihn angesprochen.

Nach dem Üblichen: „Are you travelling solo aswell?“ „Yes, where are you from“ stellte sich dann heraus, das wir beide aus Deutschland kommen. Nachdem ich eine Weile mit Daniel gequatscht habe und er mir von seinem bisherigen Aufenthalt in Indien (Praktikum in Kalkutta, dann reisen) erzählt hat beschließen wir uns Nachmittags Agra gemeinsam anzusehen. Daniel hat bereits eine Rikshaw gemietet und bietet mir an mich ihm anzuschließen. Da sag ich ganz sicher nicht nein. Also treffe ich mich um 10 mit ihm in seinem Hotel und arrangiere dort auch gleich meine nächtliche Busfahrt nach Jaipur.

Wirklich, ich hätte in diesem Hotel (Shanti Lodge) einchecken sollen. Später waren wir dort noch auf der Dachterrasse essen (Yumm!) und ich habe dort Abends noch ein paar nette Reisende getroffen (2 Deutsche, 1 Amerikanerin, 2 Mexikanerinnen und 4 Japaner) So hatte ich mir das vorgestellt.
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Gegen Abend bin ich dann in meinen Bus nach Jaipur gestiegen. Einen Deluxe Bus.

Im ersten Moment hatte ich Angst, dass er auseinander fällt, oder dass ich sofort an irgendeiner Infektionskrankheit sterben würde. Im Endeffekt habe ich fast 3 Stunden geschlafen. Trotz ruckeln, poltern und klappern. Mit so einem Ding würde ich definitiv noch einmal fahren.

Jaipur war klasse. Bin morgens um 4 dort angekommen und auf gut Glück in ein super bewertetes Hotel gefahren. Pearl Palace Hotel, das reinste Drecksloch. Die hatten sogar Kakerlaken UNTER der Matratze. Also, Lonely Planet und co. Da müsst ihr nochmal nacharbeiten.

Zum Glück war direkt gegenüber noch ein Laden. Und für 500 Rs habe ich ein riesiges, super sauberes Zimmer mit Toilette und Dusche bekommen. HA!

Und das beste, obwohl ich ja mehr oder weniger 2 Nächte da gepennt habe, musste ich nur für eine bezahlen.

Nachdem ich also erstmal ausgiebig geschlafen hatte, beschloss ich heute alles zu Fuß zu machen. Also auf zum Bahnhof, mein Ticket für die Weiterfahrt nach Ajmer buchen, und in die Touristeninformation. Am Bahnhof habe ich eine nette Deutsche kennengelernt, mit der ich eigentlich noch essen gehen wollte, aber entweder ist sie nicht aufgetaucht, ihr Gedöns hat zu lange gedauert oder sie hat mich schlichtweg nicht gesehen. Jedenfalls bin ich irgendwann einfach los. In die Altstadt, die „Pink City“, die eigentlich mehr Orange ist. Insgesamt bin ich fast 5 Stunden durch Jaipur getingelt, habe mit vielen Indern geredet, viel fotografiert und habe einfach den Troubel un
die Energie der Hauptstadt von Rajasthan genossen.

Am nächsten Morgen habe ich mir eine Rickshaw für ein paar weitere Ausflüge besorgt. Natürlich musste ich gerade an dem Tag beschließen, eine „Burg“ zu besteigen, an dem die Sonne beschließt durch den Wolkenlosen Himmel zu strahlen. Das erste Mal, dass es nicht wenigstens einmal genieselt hat übrigens. Ich bin also schwitzend und mit hochrotem Kopf den Weg zum Amber Fort hinauf gelatscht. Da es irgendwie keine Wegweiser gibt, den viel zu weiten weg, wie ich später gemerkt habe. Aber nun gut, die Aussicht war super. Habe übrigens die „Indische Mauer“ entdeckt. Wer braucht schon die chinesische. Über die Hügel an diesem Fort zieht sich also diese Mauer.. Ich muss unbedingt mal raus finden, was es damit auf sich hat.

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Nach dem ich noch ein paar Tempel besucht habe (und einen Palast, den sie mitten IN einen See gebaut haben, die spinnen, die Inder) hieß es Weiterfahrt nach Ajmer. Da das von mir ausgewählte Hotel leider voll war, beschloss ich spontan noch nach Pushkar zu fahren. Da wollte ich schließlich eh hin. Die Übernachtung in Ajmer war eigentlich nur wegen der späten stunde geplant. Ich bin also schnell zum Busbahnhof gewetzt und habe gerade noch den letzten Bus erwischt.

Eingequetscht zwischen meinen Taschen und hunderten von Indern ging ich mutig die halbstündige Fahrt an. Angekommen sah ich vor mir 2 Rucksäcke aufblitzen. Genossen, wartet!

Die beiden (Mel und Pauline, Frankreich) hatten ihren Reiseführer verlegt und daher beschlossen wir, gemeinsam in eins der Hotels zu fahren, die ich mir herausgesucht hatte.

Hotel Everest, wunderschön, sauber, gemütlich. Wir schlugen sofort zu. Nach einem nächtlichem Snack auf der Dachterrasse liege ich nun hier und sollte eigentlich schlafen.

Aber irgendwann muss ich das ja mal aufschreiben.

So grob zumindest.

Passiert, ist ja eigentlich noch viel mehr ;D

Ich habe zum Beispiel einen hübschen Inder kennengelernt. Ja, in echt jetzt! Habe es ja selber kaum geglaubt. Er sah auch gar nicht so indisch aus. Aber er war es 🙂

10.09.2010, 01:00, Pushkar

Inder sind klein. Und gehen scheinbar auch davon aus, dass alle anderen klein sind.

Ich passe mit meinen 1,69m kaum in die Betten. Wenn überhaupt.

10.09.2010, 18:41, Pushkar

Habe auf meinem Fußmarsch durch Pushkar heute einen Inder kennengelernt, der mir einen sehr netten Eindruck zu machen schien. Er hat mich für heute Abend auf eine kleine Stadtrundfahrt eingeladen. Nun hadere ich mit mir. Kann ich ihm trauen? Gut, ich weiß in welchem Laden er arbeitet, habe seine Karte. Und er glaubt, ich bin mit 2 englischen Freunden unterwegs, die mich sicherlich vermissen würden.. Bzw. Maria, mein alter ego ;D

Naja, sollte dies mein letzter Eintrag sein, wurde ich vom jungen Mann dieses Ladens verschleppt:

Lovely Bangles in Pushkar, Tel: 00919928128468

Damit wisst ihr jetzt Bescheid.

Pushkar an sich ist ein süßes Städtchen. Das Wetter zieht nur runter. Vorhin stand die halbe Innenstadt unter Wasser. Ich will gar nicht wissen, was in dieser Brühe alles herum geschwommen ist, durch die ich da gewatet bin. Yuck!

Ich wollte mir im Touristenbüro eine Karte besorgen und sollte mich dann in eine Art Gästebuch eintragen. Und wessen Namen lese ich da? Daniels. Er kurvt hier also auch irgendwo in der Stadt rum, vielleicht sieht man sich ja mal. Witzig wäre es ja.

Morgen soll hier ein Festival des Gottes Ganesh stattfinden. Jetzt überlege ich, ob ich noch eine Nacht länger bleiben soll. Immer dieses hin und her.

Geplant habe ich eigentlich nur noch 4 Städte. 2 davon abseits meiner bisher geplanten Reiseroute. Es wird noch in den Norden gehen, nach Amritsar. Oder, wenn das Wetter so bleibt, vielleicht doch lieber Goa. Ein bisschen Strand und Sonne.. mhh nice!

Generell bin ich gerade wieder etwas down. Keine Ahnung wieso, ist einfach so. Komisches Land, dieses Indien. Vielleicht bin ich auch einfach nicht dafür geschaffen, alleine zu reisen. Vielleicht ist das ja einfach nicht mein Ding. Na, das wär ja mal ne schöne Scheiße!

11.09.2010, 18:14, Pushkar

Ich war gestern nicht mehr mit dem Inder unterwegs. Was nicht daran lag, dass ich ihm nicht vertraut habe oder keine Lust hatte, sondern vielmehr daran, dass ich mich festgequatscht habe.

Ich habe Gioia, gegen Abend auf der Dachterasse unseres Hotels kennengelernt. Wir haben uns nett unterhalten und beschlossen, ein Stück gemeinsam weiter zu reisen. Da ich ja eh keinen Plan habe, wo ich wirklich hin will, kam mir das natürlich gerade recht.

Heute haben wir zusammen einen Berg zu einem Tempel bestiegen. Natürlich prallte garade dann die Sonne vom Himmel, als wir anfingen die gefühlten eine Million Stufen nach Oben bestiegen. Völlig fertig und verschwitzt kamen wir oben an. Was für eine Aussicht.

Dafür hat sich der Aufstieg mehr als nur gelohnt.

Außerdem war heute das Fest des Gottes Ganesha. Morgens zog eine Art Kapelle immer wieder um den See und überall wurden freudig Trommeln geschlagen.

Gerade eben waren wir noch im Brahma Tempel. Angeblich gibt es davon weltweit nurnoch sehr sehr wenige. Als ich so den Massen folgte, hat eine alte Frau mr plötzlich so einen roten Punkt auf die Stirn gemalt. Ich habe keine Ahnung, was er bedeutet, jedoch waren die Leute in der Stadt plötzlich netter, zuvorkommender. Ich wurde respektvoll gegrüßt und keiner hat uns mehr dumm angemacht. Was in anbetracht an Gioia’s blonde Haare schon echt eine Art Wunder ist.

Morgen Früh geht es zur nachtschlafenden Zeit mit dem Bus nach Bikaner. Wir hoffen, einen guten zu erwischen, dass mit dem Ticketkauf hat vorhin nämlich nicht so ganz geklappt. Und die Post hatte auch mal wieder zu, als ich endlich meine Karten aus Abu Dhabi (!!) abschicken wollte.

Na dann eben in der nächsten Stadt.

Bis dahin xx

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Pushkar von Oben

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Nichts macht, wie es soll! – 06.09.2010, Zug Delhi nach Agra – 18:27

Upps, hatte den verplant zu posten.. naja.. müsst ihr halt mit klar kommen ;D

Was für ein Tag. Ich weiß garnicht, wo ich anfangen oder aufhören soll. Geschweige denn, was erzählt werden sollte. Es war einfach einer dieser Tage.. Und noch ist er ja nicht vorbei In letzter Minute, nach viel bangen, hoffen und rennen habe ich den Zug noch erwischt.

Aber fangen wir morgens an sonst bring ich wieder alles durcheinander.

Als ich heute früh das erste Mal das Terminal verlassen habe, hatte ich das dringende Gefühl, von einem Waldbrand umgeben zu sein. Es war warm. Nicht heiß. Aber tropisch feucht. Und die Luft stand. Luft, die nach einer Mischung aus nassem Gras und brennendem Wald roch. Keine Ahnung ob es noch immer so riecht. Falls ja, merke ich jedenfalls nichts davon.

Voller Zuversicht stieg ich als ins Taxi und ließ mich zum Bahnhof kutschieren. Da ging es plötzlich los. Aus dem Nichts heraus, prasselte ein Regenschauer auf uns herab, sowas habe ich mein ganzen Leben noch nicht gesehen. Das bedeutet also Monsun. Tokio Hotel haben ja keine Ahnung worauf sie sich da eingelassen haben.

Nach einer halben Stunde beschlich mich langsam ein mulmiges Gefühl.

Das ganze hat sich auf Grund verschiedener Einflüsse zusammen gesetzt:

  1. Inder und Autos gehören möglichst weit von einander entfernt.Zum einen haben die wenigsten so unwichtige Sachen wie Sicherheitsgurte, zum anderen scheint es nicht mal annähernd so etwas wie eine Straßenverkehrsordnung zu geben. Da wo die Deutschen, zumindest die Hessen (die haben das echt nicht drauf), gerne mal die Straße für sich alleine einnehmen, wenn eine zweispurige Fahrbahn nicht deutlich durch Linien gekennzeichnet ist, haben die Inder Angst vor zu großen Zwischenräumen. Zweispurige Fahrbahn? Kein Problem, da passen wir auch zu viert hin. Ohne scheiß. Klar, manche Autos sind schmaler besonders die Rikschas aber HALLO?! Ich hatte eigentlich vor lebend wieder nach Hause zu kommen..
  2. Das Elend – Besonders auf dem Weg vom Flughafen in die Stadt sah man es ganz deutlich. Indien ist von einer Armut gekennzeichnet, die man zwar schon oft im Fernsehen gesehen hat, die aber live noch einmal ganz anders rüberkommt. An fast allen Hauptstrassen finden sich Gruppierungen einiger, aus Plastikplanen und -säcken zusammengeflickten, Zelte. Davor, spätestens aber an der nächsten Straßenecke, stehen die Männer und warten, dass man ihnen Arbeit anbietet. Das schlimmste für mich in diesem Zusammenhang war wohl, als ich kurz vor der Fahrt zum Bahnhof Kinderarbeit so ganz in echt miterlebt habe. Glaubt mir, diese verzweifelten, traurigen und erschöpften Augen sind für diese Kampangen nicht gefaked. Eher abgeschwacht. Bei der ganzen Armut fällt es schon schwer, die ganzen Bettler und Verkäufer ab zu weisen. Aber es muss sein. Sonst wär ich heute schon pleite heim gefahren.
  3. Im Taxi fiel mir plötzlich ein, dass ich ja in Indien bin und die am Bahnhof wahrscheinlich gar keine Gepäckaufbewahrung haben. Und ich sollte Recht behalten. Zuerst dachte ich mir, okay, fahr ich eben gleich nach Agra, Gleich war dann eine Stunde später. Und es gab nur noch “ Klasse Plätze. Tja, als ich dann mit Gepäck da ankam, hingen die ersten schon mehr oder weniger aus den Türen heraus.

Habe dann beschlossen eben mit Gepäck zum Toilettenmuseeum zu fahren. Nur leider habe ich die Rechnung ohne den Monsun gemacht. Nachdem dann auch die 3. Zufahrtstraße unter Wasser stand, habe ich mich in der Stadt absetzen lassen. WOOP WOOP. Kein Plan von nichts aber Hauptsache mal los legen.

Hab ich dann auch gemacht. Weit bin ich aber nicht gekommen, sah alles so nichtssagend aus. Zum Glück habe ich dann Amir getroffen. Wir waren Kaffee trinken bevor er mich zu einem Touristenbüro gebracht hat. Alleine hätte ich das nie gefunden!!

Dort habe ich mir dann, nach einem sehr langen Tratsch mit dem Besitzer, eine Stadtrundfahrt aufquatschen lassen.

Und soviel wie wir herumgefahren sind, waren die 20 Euro (oder so) gar nicht mal so viel teurer als das alleine ab zu klappern. Wenn überhaupt. Wir waren einfach überall. Das aufzuzählen, würde ich jetzt gar nicht zu Stande bringen ;D

Vielleicht erzähl ich später mal mehr, wenn sonst nichts los ist.

Am Ende war ich noch mit einer seiner Kolleginnen shoppen. Trage jetzt irgendein indisches Baumwollgedöns. Ist komisch mich in sowas zu sehen aber schlecht ist es nicht und es hilft was die Hitze angeht. Dann ging es schnell ab zum Bahnhof (Fast den Zug verpasst, puh!) und nach einer netten Zugfahrt bin ich nun endlich in Agra angekommen. Ich habe Hunger. Darum gehe ich jetzt. Den ganzen Tag noch nichts zu beißen gehabt. Schlimm.

Delhi

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06.09.2010, Agra – 22:00

Ich bin zurück, habe geduscht, Sachen gewaschen, gepackt und mich für ein anderes Hotel entschieden.

Das nächtliche Agra war nicht so der burner. Zum einen waren fast nur Kerle unterwegs, ein paar wollten einem auch was verkaufen etc. das ging aber. Ich hatte keine Ahnung wo ich überhaupt lang wollte. Also bin ich einfach mal los. Habe mir 3 Hostels angeschaut und in einem auch gleich ein deutsches Mädchen getroffen. Auch allein reisend. Sie reist morgen früh weiter, dann werde ich für eine weitere Nacht ihr Zimmer beziehen.

Dann bin ich noch ein bisschen durch die Straßen geschweift. Einmal fast in eine Kuh gelaufen, aber das war auch so ziemlich das Highlight. Ansonsten ist die Stadt, zumindest der Teil hier, ziemlich bääh. Und jede Gasse und jeder Laden sehen absolut gleich aus. Es ist mir schleierhaft, wie ich ohne Probleme zurück gefunden habe.

Apropos Probleme. Also das mit den Mücken, da muss ich nochmal schauen. Es heißt ja, man soll dieses Deet nicht unter die Kleidung auftragen. Super, stechen sie mich eben dann da. Ist doch alles Scheiße. Malaria ich komme!!

Ich glaube, mein Zimmer ist soweit Mückenfrei. Die mehrfach gelesene Aussage, dass alle Hostels Moskitonetze hätten kann ich hiermit übrigens dementieren. Muss mir morgen irgendwoher so ein Ding besorgen.. Mist.

So soll es weiter gehen. Voraus gesetzt ich finde irgendwann mal funktionierendes Internet (Habe vorhin eins gefunden, dann ging gerade die Stromversorgung flöten, na danke.) Wenn alles nach Plan geht, das heißt, ich ein Ticket bekomme, geht es wahrscheinlich übermorgen, also Mittwoch nach Jaipur. Um fünf Uhr früh. Und das wo ich morgen doch auch so früh raus muss um ins andere Hotel zu ziehen und zum Taj Mahal zu latschen.

Morgen klingelt also um viertel vor fünf der Wecker, darum lese ich jetzt noch ne Stunde oder so Reiseführer und dann geht’s ab ins Traumland ;D

Nacht Nacht

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